Maren Ziegler

Bereits in der frühen Kindheit verbrachte ich viel Zeit in der Natur. Ich war ständig mit dem Fahrrad auf Entdeckungstour in den Wäldern und am Elbufer in Geesthacht. Ich beobachtete das Verhalten der Tiere, rettete verletzte Vögel und erforschte neugierig die Pflanzen und Pilze in der Gegend. Das Erfahrene inspirierte mich so sehr, dass ich als Kind Geschichten über Tiere schrieb und mir meinen eigenen kleinen Garten anlegte. Als ich mir mit 11 Jahren meine erste Ritsch-Ratsch-Klick Pocketkamera kaufte, hielt ich die Naturschönheit in Bildern fest. Das war 1977! Mein Berufsweg begann aber zunächst in London und Hamburg in verschiedenen Werbe- und Mediaagenturen. Erst 2003, mit dem Umzug aufs Land, entdeckte ich meine Liebe zu den heimischen Wildpflanzen und Bäumen neu. Seit 2008 arbeite ich als Heilpraktikerin und Kräuterfrau und biete Wildkräuterausbildungen an. www.maren-ziegler-naturheilpraxis.de

Als Kräuterkundige fotografierte ich vorrangig Pflanzen. Später ließ ich mich in die Tierfotografie einweisen. Es ist schließlich gut zu wissen, wo die Lieblingsplätze der Tiere sind und wie sich Tiere verhalten. Nun habe ich auch mein Equipment der Wildtierfotografie angepasst.

Die Naturfotografie ist Leidenschaft und Verbundenheit

Eine Tier-Fotoexkursion ist jedes Mal ein Abenteuer für mich. Erwartungen müssen zu Hause bleiben, denn es kommt immer anders als man denkt. Schlechtes Wetter gibt es nicht und das Verhalten der Tiere ist schwer vorhersehbar. Ich habe gelernt, die Situation so zu nehmen wie sie kommt. Meine Neugierde ist nicht zu bändigen und ich lerne ständig dazu.

Im Wald rieche ich den moosigen Waldboden, Brennnessel und Gundermann. Ich nehme überall Bewegungen wahr, sehe mir die Umgebung an. Ich höre die Vogelstimmen, Äste quietschen, das Laub raschelt und ich sehe eine kleine Maus vorbeihuschen. Ich fühle die Stimmung, genieße die Schönheit. Das ist wie ein Verschmelzen mit der Natur. Meine Sinne sind hellwach!

Es gibt unzählige kostbare Motive zu entdecken und ich liebe die Herausforderung, sie in Szene zu setzen. Ich mag die Flexibilität, die gefordert wird, mich auf das einzustellen, was mir gezeigt wird. Wenn ich ein tolles Tier entdecke, klopft mein Herz schneller, Adrenalin wird ausgestoßen. Ich bin hoch konzentriert und vergesse, dass ich durstig bin oder dass ich eben noch Schmerzen im Bein verspürte. Jetzt ist es wichtig, schnell zu reagieren und im richtigen Moment zu schießen.

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Und manchmal ist da diese absolute Stille, dann fühle ich mich verbunden mit allem. Das ist ein wundervoller, unberührter Moment, den nur ich wahrnehme. Das ist magisch! Ich möchte mit meinen Bildern nicht nur Stimmungen transportieren und Schönheit einfangen, sondern auch dazu anregen, selbst die Natur zu entdecken. „Man liebt nur was man kennt und schützt nur was man liebt“ (K. Lorenz). Außerdem ist es ein wunderbarer Weg über die Natur zu sich selbst zu finden.

Guido Roschlaub

Schon als Kind war es mir ein Bedürfnis jedem Schmetterling zu folgen, Marienkäfer sammeln war ein Muss! Später wurden die Tiere dann größer, die ich interessant fand. Ich bin in einer Umgebung großgeworden, die viel für mich zu bieten hatte. War es anfangs das Beobachten von Wildkaninchen, Brandmäusen und Waldeidechsen vor der Haustür, erweitere ich mit zunehmendem Alter mein Streifgebiet.

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Ich kam oft mit spannenden Geschichten über Rehe, Hermeline und Kleinspechten nach Hause. Manchmal auch mit dicken Fröschen, die zum Schrecken meiner Mutter durch unseren Flur sprangen. Schnell hegte ich den Wunsch eine Spiegelreflexkamera zu besitzen, um einzufangen, was ich draußen erlebte. Einige Jahre später konnte ich mir diesen Wunsch mithilfe meines Konfirmationsgeldes erfüllen. Seitdem lässt mich das Fotografieren nicht mehr los und stetig verbessere ich meine Fotoausrüstung und Bildqualität. Ich möchte die Welt für mich und andere sichtbar machen. Dabei geht es mir nicht um ferne Länder wie Afrika oder Amerika, sondern die Welt, die uns hier umgibt und viele gar nicht kennen.

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